Die Solarförderung 2012
Im kommenden Jahr steht nach 2004, 2008 und 2009 die nächste Novellierung des erneuerbare Energien
Gesetz an. Die Neuerungen bzw. Gesetzesänderungen werden durchgeführt um vor allem die Subventionen
für erneuerbare Energien den veränderten Marktgegebenheiten anzupassen. Mit Marktgegebenheiten sind
in Bezug auf die Photovoltaik vor allem die in den letzten Jahren stark gesunkenen Anlagenpreise
gemeint. Da Subventionen ja einen Anreiz zum Kauf darstellen sollen und auch den Investitionsmut
der Bürger belohnen sollten, die in vergangen Tagen bereits in Solarenergie investiert haben,
obwohl diese sehr teuer und deren Entwicklung unklarer war als heute, müssen diese auch von Zeit
zu Zeit, wie jetzt im kommenden Jahr, angepasst werden.
Förderungen für Photovoltaikanlagen im Jahr 2012
Die Preise für Solarmodule sind in den vergangenen 5 Jahren um mehr als dreißig Prozent gefallen,
weshalb viele Bürger PV Anlagen vor allem als Renditeobjekt angesehen haben. In den Jahren 2009
und 2010 gab es deswegen einen regelrechten Run auf die
Solarförderung,
sodass in Deutschland der weltweit größte Zubau im Bereich Photovoltaik verzeichnet
werden konnte. Darauf hat die Politik mit der Absenkung der Einspeisevergütungen reagiert.
Zusätzlich zur normalen jährlichen Degression wird zukünftig auch zur Jahresmitte gekürzt.
Um wie viel Cent pro Kilowattstunde diese Kürzung ausfallen wird lässt sich jedoch erst nach
dem Ende des jeweiligen Bemessungszeitraums sagen. Die Zahlen zum Zubau, zur jährlichen EEG
Umlage und zur Kürzung der Einspeisetarife für Strom aus Solaranlagen werden von der
Bundesnetzagentur ermittelt und bekanntgegeben.
Gekürzt wird zum Jahreswechsel 2011/2012 standardmäßig um mindestens neun Prozent und
maximal um 13. Im Jahr 2011 hat der Zubau im Vergleich zu den beiden darauffolgenden
Jahren spürbar abgenommen, wofür für Branchenkenner vor allem die unsichere Förderpolitik
der Bundesregierung abhängig ist. Viele Projekte, die bereits fertig geplant waren musste
wegen der doch kurzfristigen Aufhebung der Subventionen für PV Anlagen auf Ackerflächen
aufgegeben werde, was für die Investoren ein dickes Minus bedeutete.