Verschmutzung & Reinigung einer Photovoltaik-Anlage
Alles, was sich wie Fenster und Wände im Freien befindet, verschmutzt mit der Zeit. Auch Autos und Dächer eines
Niedrigenergiehauses
weisen mitunter innerhalb kürzester Zeit Verschmutzungen unterschiedlichsten Grades auf. Blätter und Nadeln
bilden eine der Verschmutzungsmöglichkeiten. Außerdem können die Sekrete von Pollen, Samen und Läusen
organische Substanzen absondern. Ferner können Motoren und Heizungen Ruß absondern, während Staub oder
weitere organische Substanzen wie aus Ställen. Unter anderem gehören ferner die Stäube von Wachstum zur
Verschmutzung dieser Anlage beitragen.
Eine Photovoltaik-Anlage besitzt praktisch eine gewisse Selbstreinigung, da durch Schnee und Regen die Anlage
gesäubert wird. Leider ist das jedoch nicht ausreichend. Über Jahre oder gar länger kann damit die Anlage nicht
sauber gehalten werden. Je länger der Schmutz allerdings auf der Oberfläche der Module abgelagert wird, desto
weniger Sonnenenergie kommt in die Module. Das führt dazu, dass weniger Energie gewonnen werden kann, da es durch
den Schmutz zu einer Verschattung gekommen ist.
Umso stärker die Verschmutzung ist, desto mehr wird sogar über 30 Prozent an verlorener Energie zu erwarten sein.
In Bezug auf die Verschmutzungen wird im gesamten Bundesgebiet ein durchschnittlicher Ertragsverlust in Höhe von
sechs bis acht Prozent erwartet. Ziel einer Photovoltaikanlage ist es jedoch, dass die Erträge an Energie gleich
bleibend gesichert werden sollen. Dafür ist eine ständige Kontrolle der Anlagen auf eine eventuell vorhandene
Verschmutzung einzuhalten. Dementsprechend hat je nach Verschmutzungsgrad eine Reinigung zu erfolgen.
In der Regel wird die Reinigung durch den Einsatz von Wasser, das vollentsalzt ist, vorgenommen. Mit der Verwendung
von so genanntem demineralisiertem Wasser können zudem Kalkflecken vermieden werden. Wertvoll ist bei der Reinigung
auch von wasserführenden Teleskopstangen. Wird eine Reinigung vorgenommen, dann zählt dabei äußerste Vorsicht, da auf
diese Weise beispielsweise Kratzer vermieden werden können. Dabei ist zu beachten, dass ein Betreten von Modulen nicht
erfolgen sollte. Dächer hingegen können unter Beachtung der entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen dagegen betreten werden.