Installation einer Photovoltaikanlage

Die Installation einer Photovoltaikanlage, was der Eigenmontage einer Solaranlage entspricht, wird vorrangig von versierten Firmen vorgenommen. Um Geld zu sparen, ist es jedoch unter Beachtung der entsprechenden Montageanweisungen, welche vom Hersteller gegeben werden, den Arbeitsschutzbedingungen und den passenden Werkzeugen durchaus möglich, dieses Vorhaben erfolgreich selbstständig umzusetzen. Zu den entsprechenden Vorbereitungen der Arbeitstätigkeiten gehört das Zurechtlegen aller benötigten Werkzeuge. Das Werkzeugsortiment umfasst unterschiedliche Gabelschlüssel, vorrangig die Größen 27 und 13, Akkuschrauber mit Kreuzschlitz für Kreuzschlitzschrauben, Maßband oder Zollstock, eine Wasserpumpenzange und ein sogenanntes Lötset. Um die Photovoltaikelemente auf das Dach zu bewegen, werden Seile benötigt oder eine stabile Zugvorrichtung, spezielle Leitern, welche für das Auflegen auf das Dach geeignet sind sowie Kreide.

Die jeweiligen Arbeitsgänge unterscheiden sich in Abhängigkeit davon, ob die Solarelemente auf einem Flachdach oder einem schrägen Dach angebracht werden sollen. Beide Varianten werden als Aufdachmontage bezeichnet. Die Tätigkeiten, welche zur Funktionstüchtigkeit und Betriebsbereitschaft einer Photovoltaikanlage führen, bestehen zunächst aus Innenarbeiten, zu denen der Einbau des Solarwärmetauschers und die Installation der Pumpenkomponenten gehören. Für die umlaufende Flüssigkeitsbewegung ist das Verlegen der Leitungsrohre notwendig und ein sogenannter Verbrühschutz muss integriert werden.

Das Installieren der eigentlichen Sonnenkollektoren gehört zu den Außenarbeiten und erfordert ebenfalls eine gewisse Sachkenntnis. Wichtig für die Betriebsbereitschaft der Solaranlage sind außerdem die Anschlussarbeiten für den Vor- und Rücklauf der flüssigen Medien. Die Kontrolle darüber, ob das gesamte Leitungssystem dicht ist, erfolgt als abschließende Tätigkeit. Die Montage der Sonnenkollektoren erfordert zunächst das Abnehmen der Dachpfannen für eine größere Bewegungsfreiheit. Die Photovoltaikanlage wird an Montageschienen fixiert und über Konterlattungen befestigt. Diese werden an Dachsparren positioniert. Mit der ersten Montageschiene wird begonnen. Sie erhält an der Konterlattung oder in Abhängigkeit von vorhandenen Dachsparren eine Befestigung durch Bänder aus Edelstahl. Ideal für weitere Befestigungsarbeiten ist eine Position der Montageschiene an der unteren Kante der Dachpfanne.

Die Kollektoren besitzen ein abweichendes Gewicht. Nachdem sie sich auf dem Dach befinden, erfolgt das Verschrauben an der unteren Montageschiene. Dazu werden Schrauben aus Edelstahl verwendet. Das Befestigen der Vor-und Rücklaufkomponenten erfolgt im nächsten Arbeitsschritt. Diese Verbindungen werden durch die Dachhaut gezogen. Möglicherweise erfordert dies einige Veränderungen an den Lüfterpfannen. Alle Kollektoren werden miteinander verbunden, indem sogenannte Wellschläuche mit Dichtungen verwendet werden.

Für die Befestigung der Photovoltaikelemente werden Bänder aus Edelstahl verwendet, welche eine optimale Montage an der Konstruktion des Daches gewährleisten. Die entsprechenden Sensoren müssen mit Gummiabschnitten von einem Gartenschlauch gegen Umwelteinflüsse geschützt werden. Nun erfolgt das Abdecken der Einheiten mit den Lüfterpfannen. Danach kann die Verbindung der Pumpen der Photovoltaikanlage mit den Kollektoren auf dem Dach vorgenommen werden.